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Grundkurs IT-Sicherheit in bewegten Bildern

Sobald es um IT-Sicherheit bzw. genauer gesagt, den Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie geht, hat der Laie kaum eine Chance den Rat der Experten zu folgen. Die zu Grunde liegende Technik ist an sich schon recht komplex. Bei der Aufklärung bedienen sich Experten am liebsten Ihrem Fachjargon, während den unbedarften Nutzern beim Zuhören nur die Ohren flattern. Sobald diese dann noch jäh aus Ihrer heilen Welt gerissen werden, durch Whistleblower die von einer omnipräsenten Überwachung durch repressive Regime, Geheimdienste und andere kriminelle Organisationen berichten … mag man am Ende nur hoffen, dass alles nicht so schlimm ist und man selbst ja eh nichts zu verbergen hat … und man macht weiter wie bisher.

Zum Glück gibt es Alexander Lehmann, von dem in diesem Blog schon mehrere Beiträge gezeigt wurden. Mit seinem Projekt “Verschlüsselung Einfach Erklärt” verbildlicht er in fünf animierten Kurzfilmen wichtige Grundsätze des sicheren Umgangs mit IT. Kurz, verständlich und äußerst empfehlenswert.

Die Kurzfilme sind von Ende 2015 bis Mitte 2016 veröffentlich worden, illustriert von Lena Schall und mit der Stimme von Florian Maerlender. Gefördert wurden sie u.a. von der Heinrich Böll Stiftung, Rosa Luxemburg Stiftung und FIfF e.V.

Aber genug des Schreibens … nun zu den Bildern.

Unknackbar aber einfach zu merken! – Passwörter Einfach Erklärt

Weitere Informationen:

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HowTo: My journey through self-hosted photo gallery approaches

Quite soon after creating this blog I found that it is also the perfect place to present selections of my photographs.

During that time I was already using Adobe Lightroom. If I remember correctly it was still version 1.X, but it already had a convenient one-click solution to create web-based galleries out of a collection of photos. So I could easily create one and upload the resulting folder to my webserver. I even was able to customize the generated configuration file in order to modify the title and description of the Flash-based gallery player. And here comes the downside. It was based on Shockwave/Macromedia/Adobe Flash, a nightmare regarding security and stability. Aside from this, mobile devices have become more and more popular that did not support Flash and introduced a completely different way on how to interact with a website. Remember the first time when you were using a swipe gesture to browse through images? An this Responsive web design that allowed you to view webpages and its elements in a size that fit well the screen of your device and not vice versa?

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Aktivitätstracker – Deine Fitness, unsere Daten

Der Schweizer Uhrmacher Abraham-Louis Perrelet gilt als Erfinder des Schrittzählers, den er 1780 zur Vollendung brachte. Damals noch mechanisch, schmückt dieser heutzutage in digitaler Ausführung immer mehr Handgelenke. Der nun integrierte 3-Achsen Beschleunigungssensor liefert neben der Schrittanzahl eine Menge an Daten, die Aufschluss über die aktuelle Aktivität bzw. ausstehende Aktivität des Trägers geben. Im Angesicht der immer umfangreicheren Vermessungsmöglichkeiten ist auch der Begriff “Pedometer” nicht mehr zeitgemäß und wurde durch “Aktivitäts- / Fitnesstracker” oder auch “Fitnessarmband” ersetzt.

Bild von Juhan Sonin
Bild von Juhan Sonin (CC-NY)
Im Kampf um Kunden überbieten sich die Hersteller mit immer neuen Innovationen. Neben den üblichen Aktivitäts- und Schlafaufzeichnungen gehört spätestens seit Ende letzten Jahres auch ein integrierter Herzfrequenzmesser zur Standardausstattung dieser Allzeitbegleiter.

Das Versprechen ist, die Träger zu (mehr) sportlicher Betätigung zu motivieren und ihnen ein Tagebuch der erbrachten Aktivität zur Selbstvermessung, Trainingsoptimierung und Langzeitbeobachtung zur Verfügung zu stellen.

Aus diesen Gründen weckte die neueste Generation der Fitnessarmbänder auch mein Interesse. Testberichte und Produktvergleiche der einzelnen Modelle gibt es zu Hauf. Die Akkulaufzeit, die Messgenauigkeit, die Ablesbarkeit bei Sonne, die Bedienbarkeit, das Design … Kein einziger setzt sich jedoch damit auseinander, wo die erfassten Daten eigentlich gespeichert und aufbereitet werden. Und dass der Benutzer bereits die Kontrolle darüber verloren hat.

Um dieses Thema – Datenschutz und Datenhaltung bei Fitnesstrackern – soll es in diesem Blogeintrag gehen. Neben einem knappen Abriss über die Thematik, sollen auch die Antworten ausgewählter Hersteller gezeigt werden, die dazu von mir befragt wurden.

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Street Safari


Organisierte Tour von Fotosafari München. Nur eingeschränkt empfehlenswert:

  • “Den Unterschied zu Reportage und Dokumentation erlernen wir durch interessante Ansätze berühmter Straßenfotografen. […] Wir erstellen spannende Fotografien mit den gleichen Methoden wie berühmte Straßenfotografen und lassen uns von den Ergebnissen überraschen.” Es wurde in keinster Weise auf irgendwelche Straßenfotografen eingegangen und stattdessen die eigentlich vorausgesetzten Vorkenntnisse besprochen. Also ein Fotogrundkurs.
  • Dozent ist zwar kompetent auf konkrete Fragen eingegangen, bei Bildbesprechungen hieß es aber zumeist nur “… dass kann er jetzt auch nicht beurteilen, da ja jeder eine andere Wahrnehmung und Geschmack hat”. Nicht wirklich hilfreich, wenn man dazu lernen will.

Sơn Đoòng Cave

The Sơn Đoòng Cave (“Hang Sơn Đoòng” means “Mountain River Cave” in Vietnamese) appears to be one of the largest known caves on earth. It is situated within the Phong Nha-Kẻ Bàng National Park in the heart of Vietnam and was just discovered in 1991. The succeeding footage by Ryan Deboodt is breathtaking and should be enjoyed without any further introductory words:

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Die WhatsApp-Alternative, auf die wir alle gewartet haben?

Vor einiger Zeit ging ein Aufschrei der Empörung durch die WhatsApp-Nutzerbasis, als Facebook den Dienst gekauft hatte. Es blieb beim Aufschrei.

Vielleicht auch, weil es keine vertrauenswürdigen und brauchbaren Alternativen gab. Vertrauenswürdig, weil die Software den Grundsätzen von Freier Software und Open Source folgt und die Kommunikation Ende-zu-Ende verschlüsselt ist. Brauchbar, weil man damit plattformübergreifend, zumindest zwischen Android und iOS, mit seinen Freunden kommunizieren kann, neben Text auch Bilder und Videos austauschen kann und nicht zu vernachlässigen Gruppenchats unterstützt werden.

Mit dem Release von Signal 2.0 für iOS scheint diese lang ersehnte Alternative nun endlich verfügbar zu sein. Die App entstammt dem Community-Projekt Open Whispersystems. Dieses hatte vor einiger Zeit bereits das entsprechende Pendant für Android veröffentlicht. Auch wenn die Apps auf der jeweiligen Plattform noch unterschiedliche Namen führen, lässt sich damit trotzdem plattformübergreifend verschlüsselt kommunizieren:

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