Rette Deine Freiheit!

Nach “Du bist Terrorist” hat Alexander Lehmann gestern seinen neuen Clip zum Thema Internetzensur – neudeutsch: Zugangserschwerungsgesetz – veröffentlicht:


[Quelle: RetteDeineFreiheit.de]

Weitere Informationen:

KFZ-Kennzeichenscanning – Do it yourself

Das Autonummernschilder nicht nur bei Rasterfahndungen – also auch ohne konkreten Verdacht – im großen Rahmen erfasst und gespeichert werden, ist schon länger bekannt.

iPhone CarIndex-App

iPhone CarIndex-App

In der Schweiz hat nicht nur der Staat, sondern auch jede Privatperson die Möglichkeit, den Fahrzeughalter an Hand des Kennzeichens per Telefon oder SMS-Abfrage zu ermitteln. In Zeiten des iPhones ist es nun auch möglich, dies ganz bequem online über die App “CarIndex” zu machen. Als Ergebnis erhält man abgesehen vom Namen auch die Adresse und Telefonnummer des Eigentümers angezeigt.

Damit sind ganz neue Anwendungsfälle im Straßenverkehr möglich:

  • Statt Hupen oder dem pauschalen A********-Schreien kann man nun andere Verkehrsteilnehmer freundlich per Telefonanruf auf das sicherlich unabsichtliche Missachten der eigenen Vorfahrt hinweisen.
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    Lieferschwierigkeiten iPhone 3GS

    Kaum hat man sich dazu durchgerungen, sich so ein “cool new fast iPhone 3GS” zuzulegen, gibt es Lieferschwierigkeiten …

    Gestern war die Aussage des neuen T-Punktes am ZOB, dass es zwei und mehr Wochen dauern könnte. Pro Woche bekommt diese T-Mobile-Filiale wohl um die 4 iPhones. Zur Zeit gibt es dort etwa 10 Vorbestellungen. Der T-Punkt im Zentrum Münchens (Kaufingerstraße) hat wohl schon über 100 Vorbestellungen. Auf der Homepage von T-Mobile wird von “Lieferzeiten von bis zu vier Wochen” gesprochen, Computerwoche.de berichtet von bis zu sechs Wochen.

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    Irrungen und Wirrungen oder die SPD und die Internetsperren

    Eigentlich ist die SPD bereits nach der Abstimmung im Bundestag zum Zensursula-Gesetz unwählbar geworden. Schaut man sich die letzten Meldungen an, die so über die noch ungefilterte Internetleitung kommen, fragt man sich schon, ob man diesen chaotischen Haufen überhaupt noch als Partei bezeichnen kann. Zumindest scheint es eine gemeinsame, einheitliche und glaubwürdige Linie bzgl. dem Phänomen – der großen Unbekannten – “Internet” und den geplanten Netzsperren in keinster Weise zu geben.

    Die aktuellen Meldungen sprechen für sich, trotzdem kann ich mir den ein oder anderen Kommentar nicht verkneifen:
    spd

    • Angelika Krüger-Leißner (MdB, Arbeitsmarkt- und Kulturpolitik) fordert ein Anti-Pirateriegesetz nach französischem Vorbild. (Quelle, via netzpolitik.org)
      Bemerkung: Genau … nicht lange rumfackeln, besser gleich ganz weg vom Netz.
    • Die SPD betreibt einen eigenen DNS-Server, obwohl Eckhard Fischer (Wirtschaftsreferent der Bundestagsfraktion ?) vor kurzem noch gewettert hat, dass man damit Kinderschänder unterstützt. (Quelle, via netzpolitik.org)
      Bemerkung: … vielleicht in Vorbereitung um die selbst herbeigeführte Zensurinfrastruktur zu umgehen?
    • Ute Vogt (MdL Baden-Württemberg) geht davon aus, dass das Zensursula-Gesetz nicht kommt. (Quelle, via netzpolitik.org)
      Bemerkung: Zu schön um wahr zu sein …
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    Semsix – Online Musikmixer

    SEMSIX

    Gibt die eigene Plattensammlung mal wieder nicht die Band oder die Liedversion her, die man gerade hören möchte? Ist man von der Musikvideo-Suche bei YouTube und Konsorten genervt? Möchte man sich von online verfügbaren Musik(-video)stücken gerne eine Playlist zusammenstellen, am besten portalüberfreifend? Dazu vielleicht gleich noch den Liedtext anzeigen lassen?

    Dann könnte SEMSIX genau das Richtige sein. Zwei Studenten der Stuttgarter Hochschule für Medien haben diese etwas andere Art der Online-Musiksuche entwickelt. Dabei kann man kostenlos auf Videoportalen wie YouTube, Vimeo und MyVideo nach Musikstücken suchen. Mögliche Eingaben sind Interpret, Album und Titel. Werden identische Lieder gefunden, wird dem Nutzer nur das qualitativ beste Stück abgespielt. Die eigene Musiksammlung lässt sich mit Hilfe von Playlisten zusammenstellen. So generierte Playlisten können per Mail oder direkt per URL weitergereicht werden.

    Mal schauen wie lange sich dieses Angebot hält … nachdem man über Semsix auch direkt bei Amazon einkaufen kann, sollte hoffentlich eine gewisse Wahrscheinlichkeit bestehen …

    [found via golem.de]

    “Kriegsversprechen”

    Kriegsversprechen

    Unter diesem Titel hat Frank Höfer seinen neuen Film als Sequel von Unter falscher Flagge beim letzten ASR-Treffen vorgestellt.

    Absolut sehenswert, auch wenn der Film etwas mit Inhalt überladen ist, wodurch Details auf der Strecke bleiben, die manche der vorgebrachten Thesen glaubhafter bzw. verständlicher gemacht hätten.

    Aber vielleicht will der Autor auch nicht jede Behauptung bis ins letzte Detail beleuchten und beweisen. Er will vor allen Dingen eins: Die Zuschauer anregen nachzudenken, sich selbst zu informieren und sich damit eine eigene unabhängige Meinung über die angesprochenen Themen zu bilden. Wie schon im Film angedeutet, sollte man sich dabei nicht unbedingt auf die klassischen Medien verlassen, da nicht jeder veröffentlichte Beitrag so unabhängig recherchiert und objektiv dargestellt wurde, wie er es eigentlich sein sollte (siehe z.B. Report Mainz – “Wie Ulla Schmidt politische Werbung als Information verkauft” als Video | Text, via ASR).

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    Bundestag beschliesst mit breiter Mehrheit die Netzzensur

    Über Zensur und die gute Zensursula können andere (siehe unten) besser schreiben. Trotzdem sei auch an dieser Stelle kurz erwähnt, dass der Bundestag gestern mit den Stimmen der großen Koalition die Zensur des bisher aus Deutschland frei zugänglichen Internets beschlossen hat.

    Abgesehen von den vielen Gegenmeinungen und Alternativvorschlägen in Presse und Blogosphäre wurden auch die 134.014 Stimmen (der Punkt ist das Trennzeichen für die Tausenderstellen und nicht die Nachkommastellen) der ePetition gegen die Sperrung von Internetseiten von unserendiesen Volks-Vertretern (Namensliste der Abstimmung im Bundestag) eiskalt ignoriert und mit dem von ihnen verabschiedeten Gesetzesentwurf die Kinderpornografie besser hinter einem Vorhang versteckt – ganz nach dem Motto “Aus den Augen aus dem Sinn” – als wirklich effektive Maßnahme zur deren Bekämpfung zu ergreifen.

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    Filmempfehlung: “Home” von Yann Arthus-Bertrand

    Home

    Noch bis zum 14. Juni kann man die Dokumentation “Home” von Yann Arthus-Bertrand und Luc Besson kostenlos auf YouTube anschauen. Wie der Name schon verrät, ist es eine Hommage an unserer Erde, der nach ihrer Entstehungsgeschichte aber vor allen Dingen aufzeigt, wie der Mensch (wir) gerade drauf und dran ist, dieses Wunder zu zerstören.

    Bei den monumentalen Bildern – die durchgehend aus der Luft aufgenommen wurden – sollte man eigentlich die 2 Stunden dauernde Kinoversion gegenüber der 93 minütigen Online-Version vorziehen … falls sie denn auch mal irgendwann in der Heimatstadt in einem Kino laufen sollte …

    Schön, dass dieser Film nicht nur anklagt, sondern auch Perspektiven und erste Erfolge aufzeigt!

    Nimmt man die Views der verschiedenen Sprachversionen (DE, ENG, ESP, FR, RUS) zusammen, so haben den Film online allein schon über 1,3 Millionen Leute angeschaut.

    Für mehr Informationen:

    Gar nicht so dumm … Versicherungsfirmen und die Tabakindustrie

    Laut des Artikels “Insurance-Industry Investments in Tobacco” (PDF) von J. W. Boyd et al. der kürzlich im New England Journal of Medicine erschienen ist, haben Versicherungsunternehmen mit Stand März 2009 über 4,4 Milliarden US Dollar in Anteile an Tabakfirmen investiert.

    Es handelt sich dabei um private Versicherungsfirmen (Prudential, Prudential Financial, MassMutual, New York Life, Northwestern Mutual, Standard Life, Sun Life) aus den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich. Interessant wird die ganze Sachen erst, wenn man weiß, was diese Firmen für Versicherungen anbieten … wenn es nicht bereits der Name verrät: Lebens-, Kranken- und Pflegeversicherungen.

    Gar nicht so dumm … so kann man wenigstens auch von seinen Rauchern provitieren, sofern diese eh nicht schon höhere Beiträge zahlen müssen. Gefährlich wird es nur – wie der Autor anmerkt – wenn das Gesundheitssystem weiter privatisiert werden soll oder gar genau diese Versicherungsunternehmen an der Neugestaltung des Gesundheitswesens beteiligt sind. Bei solchen Konstellationen mag man es dann doch stark bezweifeln, dass die Gesundheit und das Wohlergehen des Einzelnen noch im Vordergrund stehen.

    Da lob ich mir doch meine Krankenkasse, denn abgesehen von den Unmengen an Versicherungskarten würde ich für eine Raucherentwöhnungskur Punkte in mein Bonusheft bekommen.

    Vielleicht gibt es in Zukunft auch Punkte für jede geleerte Schachtel?

    [found via Alles Schall und Rauch]