KFZ-Kennzeichenscanning – Do it yourself

Das Autonummernschilder nicht nur bei Rasterfahndungen – also auch ohne konkreten Verdacht – im großen Rahmen erfasst und gespeichert werden, ist schon länger bekannt.

iPhone CarIndex-App

iPhone CarIndex-App

In der Schweiz hat nicht nur der Staat, sondern auch jede Privatperson die Möglichkeit, den Fahrzeughalter an Hand des Kennzeichens per Telefon oder SMS-Abfrage zu ermitteln. In Zeiten des iPhones ist es nun auch möglich, dies ganz bequem online über die App “CarIndex” zu machen. Als Ergebnis erhält man abgesehen vom Namen auch die Adresse und Telefonnummer des Eigentümers angezeigt.

Damit sind ganz neue Anwendungsfälle im Straßenverkehr möglich:

  • Statt Hupen oder dem pauschalen A********-Schreien kann man nun andere Verkehrsteilnehmer freundlich per Telefonanruf auf das sicherlich unabsichtliche Missachten der eigenen Vorfahrt hinweisen.
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    Irrungen und Wirrungen oder die SPD und die Internetsperren

    Eigentlich ist die SPD bereits nach der Abstimmung im Bundestag zum Zensursula-Gesetz unwählbar geworden. Schaut man sich die letzten Meldungen an, die so über die noch ungefilterte Internetleitung kommen, fragt man sich schon, ob man diesen chaotischen Haufen überhaupt noch als Partei bezeichnen kann. Zumindest scheint es eine gemeinsame, einheitliche und glaubwürdige Linie bzgl. dem Phänomen – der großen Unbekannten – “Internet” und den geplanten Netzsperren in keinster Weise zu geben.

    Die aktuellen Meldungen sprechen für sich, trotzdem kann ich mir den ein oder anderen Kommentar nicht verkneifen:
    spd

    • Angelika Krüger-Leißner (MdB, Arbeitsmarkt- und Kulturpolitik) fordert ein Anti-Pirateriegesetz nach französischem Vorbild. (Quelle, via netzpolitik.org)
      Bemerkung: Genau … nicht lange rumfackeln, besser gleich ganz weg vom Netz.
    • Die SPD betreibt einen eigenen DNS-Server, obwohl Eckhard Fischer (Wirtschaftsreferent der Bundestagsfraktion ?) vor kurzem noch gewettert hat, dass man damit Kinderschänder unterstützt. (Quelle, via netzpolitik.org)
      Bemerkung: … vielleicht in Vorbereitung um die selbst herbeigeführte Zensurinfrastruktur zu umgehen?
    • Ute Vogt (MdL Baden-Württemberg) geht davon aus, dass das Zensursula-Gesetz nicht kommt. (Quelle, via netzpolitik.org)
      Bemerkung: Zu schön um wahr zu sein …
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    Semsix – Online Musikmixer

    SEMSIX

    Gibt die eigene Plattensammlung mal wieder nicht die Band oder die Liedversion her, die man gerade hören möchte? Ist man von der Musikvideo-Suche bei YouTube und Konsorten genervt? Möchte man sich von online verfügbaren Musik(-video)stücken gerne eine Playlist zusammenstellen, am besten portalüberfreifend? Dazu vielleicht gleich noch den Liedtext anzeigen lassen?

    Dann könnte SEMSIX genau das Richtige sein. Zwei Studenten der Stuttgarter Hochschule für Medien haben diese etwas andere Art der Online-Musiksuche entwickelt. Dabei kann man kostenlos auf Videoportalen wie YouTube, Vimeo und MyVideo nach Musikstücken suchen. Mögliche Eingaben sind Interpret, Album und Titel. Werden identische Lieder gefunden, wird dem Nutzer nur das qualitativ beste Stück abgespielt. Die eigene Musiksammlung lässt sich mit Hilfe von Playlisten zusammenstellen. So generierte Playlisten können per Mail oder direkt per URL weitergereicht werden.

    Mal schauen wie lange sich dieses Angebot hält … nachdem man über Semsix auch direkt bei Amazon einkaufen kann, sollte hoffentlich eine gewisse Wahrscheinlichkeit bestehen …

    [found via golem.de]

    Blockpages in other countries

    While awaiting the censorship of the Internet here in Germany, there is at Global Voices Advocacy an overview of blockpages from countries where the access to the World Wide Web is already restricted. When browsing through the gallery it feels like for example Iran and China are welcoming Germany to the league of countries with a “safer and better” Internet experience. Some time ago we (and even our government though quite discreet) used to criticize exactly these countries because of their “not so correct” interpretation of freedom.

    At least I am assuming that we are still waiting for the censorship as our Federal President has to give his final agreement for the law to come into effect … or are we not waiting anymore? The articles “Provider zensieren ohne Sperrliste?” at blog.ready2host.de and “Welcher Internetanbieter zensiert und welcher nicht?” at providerzensur.de state something different. Both in German, but summarized they are giving quite some hints that certain providers are already censoring.

    Anyway … yesterday the accused providers denied these rumorshappilyhopefully!

    Ungeahnte Nebenwirkungen von Computerspielen

    Zur Zeit grassiert ein Video im Internet, welches zum ersten Mal die schwerwiegenden Nebenwirkungen und tiefgreifenden Spätfolgen von Computerspielen dokumentiert. Auch die kühnsten Anhänger von Killerspielen und gar die, die behaupten, dass Computerspiele intelligenter machen (siehe süddeutsche.de oder heise.de), sollten spätestens durch diesen Fall mehr als alarmiert sein. Ein ganz normaler (amerikanischer) Durchschnittsbürger – einer aus unserer Mitte – erkrankt urplötzlich unheilbar am sogenannten “First-Person Shooter Disease”, auch bekannt als “Duke Nukem’s Disease”:

    Deshalb: Verbot, Löschung und Zensur jeglicher Art von Computerspielen jetzt! Da fragt man sich schon, warum unsere sonst so fleißige Familienministerin auf einmal schläft … wurden dafür nicht auch die Sperren eingerichtet?

    Bundestag beschliesst mit breiter Mehrheit die Netzzensur

    Über Zensur und die gute Zensursula können andere (siehe unten) besser schreiben. Trotzdem sei auch an dieser Stelle kurz erwähnt, dass der Bundestag gestern mit den Stimmen der großen Koalition die Zensur des bisher aus Deutschland frei zugänglichen Internets beschlossen hat.

    Abgesehen von den vielen Gegenmeinungen und Alternativvorschlägen in Presse und Blogosphäre wurden auch die 134.014 Stimmen (der Punkt ist das Trennzeichen für die Tausenderstellen und nicht die Nachkommastellen) der ePetition gegen die Sperrung von Internetseiten von unserendiesen Volks-Vertretern (Namensliste der Abstimmung im Bundestag) eiskalt ignoriert und mit dem von ihnen verabschiedeten Gesetzesentwurf die Kinderpornografie besser hinter einem Vorhang versteckt – ganz nach dem Motto “Aus den Augen aus dem Sinn” – als wirklich effektive Maßnahme zur deren Bekämpfung zu ergreifen.

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    HowTo find alternatives to software XY

    Are you looking for an alternative to your up to now favorite computer program XY?

    The Web site AlternativeTo – “Find better Windows, Mac, Linux and online applications” could be a reasonable source for conveniently answering such question. At alternativeto.net you can search for the application that you want to replace. As result you will get a list of alternative software with similar (or even better) functionality. This list can then be filtered by tag, license (Open Source!) and supported platform.

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    Filmempfehlung: “Home” von Yann Arthus-Bertrand

    Home

    Noch bis zum 14. Juni kann man die Dokumentation “Home” von Yann Arthus-Bertrand und Luc Besson kostenlos auf YouTube anschauen. Wie der Name schon verrät, ist es eine Hommage an unserer Erde, der nach ihrer Entstehungsgeschichte aber vor allen Dingen aufzeigt, wie der Mensch (wir) gerade drauf und dran ist, dieses Wunder zu zerstören.

    Bei den monumentalen Bildern – die durchgehend aus der Luft aufgenommen wurden – sollte man eigentlich die 2 Stunden dauernde Kinoversion gegenüber der 93 minütigen Online-Version vorziehen … falls sie denn auch mal irgendwann in der Heimatstadt in einem Kino laufen sollte …

    Schön, dass dieser Film nicht nur anklagt, sondern auch Perspektiven und erste Erfolge aufzeigt!

    Nimmt man die Views der verschiedenen Sprachversionen (DE, ENG, ESP, FR, RUS) zusammen, so haben den Film online allein schon über 1,3 Millionen Leute angeschaut.

    Für mehr Informationen: