Tag Archive for 'Public Health System'

The Stimulus Bill and Its Impact on FOSS

WSM: Code Red

Phillip Longman recently wrote an interesting article for the Washington Monthly about Obama’s Stimulus Bill and its impact to the implementation of FOSS in the American health care system.

Titled “Code Red – How software companies could screw up Obama’s health care reform” he gives introductorily a short overview about the drawbacks of the current health care system and the idea behind Obama’s Stimulous Bill aka American Recovery and Reinvestment Act (ARRA).

He subsequently provides detailed insights about Electronic Medical Record (EMR) implementations across the U.S. in which the adoption of FOSS has considerably increased the quality of care and reduced costs in contrast to proprietary EMR solutions.

His actual point is that the bill and the thereby provided money (about $ 20 billion) is about to be restricted only to proprietary EMR software companies in case their lobbying succeeds.

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Gar nicht so dumm … Versicherungsfirmen und die Tabakindustrie

Laut des Artikels “Insurance-Industry Investments in Tobacco” (PDF) von J. W. Boyd et al. der kürzlich im New England Journal of Medicine erschienen ist, haben Versicherungsunternehmen mit Stand März 2009 über 4,4 Milliarden US Dollar in Anteile an Tabakfirmen investiert.

Es handelt sich dabei um private Versicherungsfirmen (Prudential, Prudential Financial, MassMutual, New York Life, Northwestern Mutual, Standard Life, Sun Life) aus den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich. Interessant wird die ganze Sachen erst, wenn man weiß, was diese Firmen für Versicherungen anbieten … wenn es nicht bereits der Name verrät: Lebens-, Kranken- und Pflegeversicherungen.

Gar nicht so dumm … so kann man wenigstens auch von seinen Rauchern provitieren, sofern diese eh nicht schon höhere Beiträge zahlen müssen. Gefährlich wird es nur – wie der Autor anmerkt – wenn das Gesundheitssystem weiter privatisiert werden soll oder gar genau diese Versicherungsunternehmen an der Neugestaltung des Gesundheitswesens beteiligt sind. Bei solchen Konstellationen mag man es dann doch stark bezweifeln, dass die Gesundheit und das Wohlergehen des Einzelnen noch im Vordergrund stehen.

Da lob ich mir doch meine Krankenkasse, denn abgesehen von den Unmengen an Versicherungskarten würde ich für eine Raucherentwöhnungskur Punkte in mein Bonusheft bekommen.

Vielleicht gibt es in Zukunft auch Punkte für jede geleerte Schachtel?

[found via Alles Schall und Rauch]

Arme öffentliche Krankenversicherer …

Kaum ist man nicht mehr familienversichert, sondern muss sich als Student selbst versichern, wird anschließend berufstätig und zieht noch dazu 2-3 mal um, verfügt man über ein ganzes Arsenal an Krankenversicherungskarten.

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Open Source im Gesundheitswesen

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Dieser Blog-Eintrag ist auch in leicht gekürzter Form in der aktuellen Ausgabe 06/2008 des Fachmagazins für Gesundheitstelematik, Telemedizin und Health-IT E-HEALTH-COM erschienen (PDF Version des Artikels).

Open Source Initiative Logo Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass sich Open Source Programme einer immer größeren Beliebtheit erfreuen, und das in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten. Ein bekanntes Beispiel ist das LiMux Projekt der Stadt München, in dessen Rahmen insgesamt 14.000 Arbeitsplatzrechner der Stadtverwaltung mit freier Software ausgestattet werden sollen. Mit Stand Juli 2008 war auf 1.200 Arbeitsplätzen das quelloffene Betriebssystem Linux installiert und auf ca. 8.000 Rechner wurde die kommerzielle Microsoft Office Suite durch deren Open Source Pedant OpenOffice.org ersetzt. Die Open Source Programme Firefox (Web Browser) und Thunderbird (eMail-Client) werden bereits auf allen Arbeitsplätzen eingesetzt. Insgesamt zeigt dies, dass Open Source Software (OSS) unterdessen nicht mehr nur für rein unterstützende Aufgaben im Hintergrund herangezogen wird, wie beispielsweise der Apache Web Server oder Scripting Sprachen wie Perl, Python oder Ruby. Vielmehr hält OSS Einzug auch bei klassischen Desktop-Anwendungen, die bislang durch proprietärer Software kommerzieller Hersteller dominiert wurden.

Im Gesundheitswesen sieht es ähnlich aus, wobei der Markt in diesem Bereich nach wie vor stark von proprietären Anwendungen beherrscht wird und die Nutzer dort der Open Source Bewegung eher kritisch gegenüber stehen. Dieser Artikel soll eine Übersicht über die Vor- und Nachteile von Open Source Anwendungen im Medizinumfeld geben, Initiativen aufzeigen, die sich speziell in und für diesen Bereich gebildet haben. Abschließend werden zwei OSS Projekte vorgestellt, die bereits in vielen Gesundheitseinrichtungen zum Einsatz kommen.

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